Zukunft entsteht, wo Technologie, Expertise und Austausch zusammenkommen
Smartrep auf dem EPP Innovationsforum 2026: Starke Präsenz gemeinsam mit Partnern
Das EPP Innovationsforum 2026 in Böblingen stand ganz im Zeichen zukunftsweisender Prozesse in der Elektronikfertigung – und Smartrep war mittendrin. Gemeinsam mit seinen Technologiepartnern unterstützte das Unternehmen die Präsentation innovativer Lösungen vor Ort und nutzte die Plattform für intensiven fachlichen Austausch.
Im Fokus der Veranstaltung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Produktion. Themen, die entscheidend dazu beitragen, Qualität, Effizienz und Transparenz in der Elektronikfertigung nachhaltig zu steigern.
Die Innovationskraft kam in diesem Jahr direkt von den Partnerunternehmen Koh Young, KIC, LPKF, Zestron, Techvalley und XplainData, die ihre neuesten Lösungen präsentierten. Smartrep begleitete sie dabei aktiv vor Ort, unterstützte Gespräche mit Kunden und Interessenten und brachte seine umfassende Beratungsexpertise ein. So wurde deutlich, wie intelligent vernetzte Systeme und automatisierte Prozesse schon heute die Fertigung von morgen gestalten.

Vom Feuerwehrmodus zur Prozesssicherheit
Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Andreas Gerspach, Head of Sales bei Smartrep. Er griff ein Szenario auf, das viele Unternehmen nur zu gut kennen: Stillstände an der Linie, hektische Materialsuche und steigender Druck im Alltag.
Seine zentrale Botschaft: Der sogenannte „Feuerwehrmodus“ ist kein unvermeidbarer Zustand, sondern das Ergebnis unzureichender Prozesse.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Fehlendes Material ist in der Regel ein Symptom – nicht die Ursache
- Mangelnde Transparenz im Materialfluss führt zu Stress, Stillständen und unnötigen Kosten
- Probleme werden oft erst an der Linie sichtbar – wenn es bereits zu spät ist
Der Weg aus diesem Zustand führt über:
- eine ganzheitliche Analyse des Materialflusses
- automatisierte Datenerfassung für maximale Transparenz
- die nahtlose Integration von MES- und ERP-Systemen
Sein Fazit: Wer seine Prozesse im Griff hat, macht aus reaktiver Brandbekämpfung eine planbare, stabile und effiziente Produktion.

Tatort Reflow: Wenn Messungen trügen können
Mit einem ungewöhnlichen Ansatz sorgte Dr. Julia Traut, Head of Product Management bei Smartrep, für Aufmerksamkeit. Unter dem Titel „Tatort Reflow“ ging sie der Frage nach, wie stark die Befestigung von Thermoelementen die Ergebnisse beim thermischen Profiling beeinflusst.
Ihre Analyse, basierend auf einer Studie von KIC, zeigte: Schon kleine Unterschiede in der Befestigung können Abweichungen von mehreren Grad Celsius verursachen – mit direkten Auswirkungen auf die Prozessbewertung.
In einer anschaulichen Gegenüberstellung beleuchtete sie die „Verdächtigen“:
- Aluminium Tape: unscheinbar, aber mit Einfluss auf die Messergebnisse
- Lot: zuverlässig, jedoch nicht ohne Spuren
- Klebstoffe: stabil, aber abhängig von Anwendung und Material
Ihr klares Fazit: Die Befestigungsmethode ist kein Detail, sondern ein entscheidender Faktor für die Aussagekraft der Messdaten – und damit eine bewusste Risikoentscheidung.
Starker Austausch, klare Impulse
Neben den fachlichen Inhalten überzeugte das Innovationsforum vor allem durch den intensiven persönlichen Austausch. Zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und konkrete Anwendungsfälle zeigten einmal mehr, wie wichtig der direkte Dialog für die Weiterentwicklung der Branche ist.
Smartrep zieht ein positives Fazit: Als Bindeglied zwischen Herstellern und Anwendern konnte das Unternehmen seine Partner optimal unterstützen und gleichzeitig wertvolle Impulse aus der Praxis mitnehmen.
Ein Event, das zeigt: Die Zukunft der Elektronikfertigung entsteht dort, wo Technologie, Expertise und Austausch zusammenkommen.
Die Stände unserer Partner: Fotos von Steffen Schmid Fotografie











