5 Jahre Inspektion in 3D mit Koh Young: ein Fazit

Immense Verbesserungen in Prozessqualität und 
-geschwindigkeit 

Schlagfest, vibrationsfest, hitzebeständig und korrosionsgeschützt: Die Schaltgeräte und Sensoren der steute Technologies GmbH & Co. KG, die auch in der Medizintechnik und der Industrie-Automation zum Einsatz kommen, müssen selbst in extremen Einsatzumgebungen zuverlässig ihre Leistung bringen. Um seinen Kunden auch langfristig höchste Qualität und eine lange Produktlebensdauer zu garantieren, investierte steute mit einem 3D SPI und einem 3D AOI von Koh Young in umfassende Qualitätskontrolle. 

Bei Auftragsgrößen von vier bis 3000 Leiterplatten und rund fünf Produktwechseln pro Tag braucht es ein Inspektionssystem, das nicht nur zuverlässig Fehler erkennt, sondern auch im Inline-Betrieb die Taktzeit halten kann. Eine manuelle Inspektion kann langfristig weder der einen noch der anderen Anforderung gerecht werden. Das erkannte auch die steute Technologies GmbH & Co. KG und investierte 2016 mit 3D Inspektionssystemen von Koh Young in nachhaltige Prozess- und Qualitätsverbesserungen. 


Die AOI- und SPI-Systeme von Koh Young vermessen Bauteile, den Lotanflusswinkel am Bauteil und den Lotpastenauftrag in 3D und liefern dabei absolute Messergebnisse. Durch den Einsatz der von Koh Young patentieren Piezo-Technologie und der Multi-Wege-Projektion haben Abschattungen und Leiterplattenverwölbungen keinen Einfluss auf die Messergebnisse. Nach knapp fünf Jahren im Einsatz in der Produktionslinie sieht Spiro Andriotis, Abteilungsleiter der Elektronikfertigung bei steute, seine Erwartungen an die Systeme voll erfüllt: „Bei der Produktqualität haben wir immense Verbesserungen bemerkt. Auch ist unser Prozess insgesamt viel schneller geworden.“ So würden Leiterplatten, bei denen die manuelle Inspektion mehrere Minuten dauerte, nun in wenigen Sekunden geprüft und alle Fehler dabei zuverlässig gefunden. 


Klarheit über Prozess und verbesserte Rückverfolgbarkeit


Die Prüfergebnisse von SPI und AOI laufen bei steute Technologies an zentraler Stelle zusammen: Über die KSMART-Tools, eine Gruppe webbasierter Applikationen, werden die Ergebnisse erfasst und ausgewertet. Schwachstellen im Prozess werden so sichtbar gemacht und es können gezielte Maßnahmen zur Prozessverbesserung getroffen werden. Da alle Messergebnisse mitsamt Messbild abgelegt werden, können Fehler nicht nur eingesehen, sondern auch vollständig nachvollzogen werden. „Durch die zentralisierte Sammlung und Auswertung der Daten haben wir mehr Klarheit über unseren Prozess und eine verbesserte Rückverfolgbarkeit“, bekräftigt Andriotis, „davon profitieren auch unsere Kunden, da wir bei Reklamationen die Prüfergebnisse miteinbeziehen können.“


Nicht nur mit den Systemen, auch mit dem technischen Support durch die SmartRep GmbH zeigt Spiro Andriotis sich zufrieden: „Der Support funktioniert reibungslos. Mit den Schulungen oder den Anwendertagen von SmartRep bleiben wir über Neuerungen an den Systemen informiert.“ Die SmartRep GmbH ist als Vertriebs- und Serviceunternehmen der Exklusivpartner für Koh Young Systeme im gesamten D-A-CH-Gebiet und unterstützt ihre Kunden mit Wartung, Schulung, Service und Support.


Über steute Technologies GmbH & Co. KG
Die steute Technologies GmbH & Co. KG fertigt hochwertige Schaltgeräte und Sensoren, die in der Industrie-Automation und in der Medizintechnik zum Einsatz kommen, mit dem Anspruch, Produkte und Lösungen mit höchster Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsstärke zu bieten. Das umfangreiche Portfolio der steute Technologies GmbH & Co. KG ist in vier Geschäftsfelder unterteilt: Wireless, Automation, Extreme und Meditec. 

6. März 2026
InoHD™ wurde entwickelt, um eine der größten Herausforderungen in der Elektronikfertigung zu lösen: Platzmangel. Das System macht herkömmliche Lagergänge überflüssig, indem es servoangetriebene, mobile Regalsysteme mit der intelligenten Sensorik- und Pick-to-Light-Technologie von Inovaxe kombiniert.
LEDtronix beschichtet automatisiert mit Coatingsystem von PVA
5. März 2026
Neben der Technik spielt für LEDtronix auch der Service eine zentrale Rolle. Als deutscher Servicepartner von PVA begleitet SmartRep das Unternehmen bei Wartung, Schulung und Support.
Coating als Schutzbeschichtung
3. März 2026
LEDtronix arbeitet bei der Weiterentwicklung zentraler Fertigungsprozesse eng mit SmartRep zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Inspektions- und Beschichtungsprozesse technologisch sauber aufzusetzen.
9. Februar 2026
In der Elektronikfertigung entscheidet nicht die Fehlerbehebung, sondern die Fehlervermeidung über den Erfolg einer Linie. Die SICK AG hat diesen Grundsatz konsequent umgesetzt – mit SPI- und AOI-Systemen von Koh Young in allen sieben SMD-Linien am Produktionsstandort Reute und der Einführung des Koh Young Process Optimizers (KPO). Die SmartRep GmbH sorgte als Distributor in der D-A-CH-Region für die Implementierung der Inspektionssysteme und das Training der Mitarbeiter. Das Ergebnis: eine nachhaltig optimierte Prozessstabilität und massiv reduzierte Fehlerraten. „Nicht den Fehler jagen, sondern auf die Abweichung reagieren“, beschreibt Holger Groksch, Head of Manufacturing SMT bei der SICK AG, das zentrale Leitprinzip. Die Produktionsanforderungen bei der SICK AG verdeutlichen, wie wichtig ein hoher Automatisierungsgrad ist: über 1.500 doppelseitige Leiterplattenvarianten, Losgrößen zwischen 10 und 24.000 Stück, 55 Produktionsaufträge täglich und durchschnittlich 3,5 Linienumrüstungen pro Tag. Durch die vollständige Integration der 3D-SPI-Systeme in alle Linien wurde die reale Fehlerrate auf Leiterplattenebene um rund 60 % gesenkt. Die Systeme liefern dabei nicht nur Messwerte, sondern verwertbare Prozessdaten, die direkt in den Fertigungsregelkreis zurückfließen. Der nächste Optimierungsschritt erfolgte mit der Implementierung von KPO, dem Koh Young Process Optimizer – einem System, das den klassischen Closed Loop deutlich erweitert. „KPO geht über Closed Loop hinaus“, so Holger Groksch. Während Closed Loop lediglich Schablonenposition und Reinigungszyklen optimiert, analysiert KPO den gesamten Druckprozess in Echtzeit und justiert automatisch nach. So werden Schwankungen durch Umweltfaktoren, wie z.B die Änderung der Lotpastenkonsistenz durch Luftkontakt, kompensiert, bevor sie überhaupt zu Defekten führen. Die Einführung von KPO brachte eine zusätzliche Fehlerratenreduktion und senkte die Not-OK-Rate am Post Reflow AOI auf unter 0,5 %. Damit war der geplante ROI von zwölf Monaten bereits nach sieben Monaten erreicht. Ein weiterer Meilenstein war die Zentralisierung der Qualitätsverifikation: Dank einer Pseudofehlerrate unter 7 % kann heute ein Operator die Bedienung einer zentralen Verifizierstation für alle sieben Linien übernehmen und hat noch Ressourcen frei. Über den Post-Reflow-Leitstand werden die AOI-Ergebnisse inline verifiziert, wodurch Abweichungen sofort erkannt und korrigiert werden können. Die Effekte sprechen für sich: < 0,5 % Not-OK-Rate am Post Reflow AOI Deutlich reduzierter Bedieneraufwand Schnellere Durchlaufzeiten durch Wegfall von Nacharbeit Holger Groksch fasst zusammen: „Wenn Lieferant und Kunde gemeinsam Maschinen, Prozesse und Datenstrukturen analysieren und zusammen optimieren und verbessern, entsteht eine echte Win-win-Situation – für Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.“ Über SICK AG: Die SICK AG mit Hauptsitz in Waldkirch, Deutschland, gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Sensoren, Systemen und Lösungen für die industrielle Automatisierung. Seit ihrer Gründung 1946 steht das Unternehmen für Innovation, Präzision und Qualität und unterstützt Kunden in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation dabei, Prozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Mit über 12.000 Mitarbeitenden weltweit und einem starken internationalen Vertriebsnetz erwirtschaftete SICK 2024 einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro.
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28. Januar 2026
Mit ePM AI bringt Koh Young eine neue Softwaregeneration auf den Markt, die bewährte Workflows mit KI-gestützten Automatismen kombiniert.
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13. Januar 2026
Eine qualitative Umfrage des KI-Spezialisten Xplain Data und der SmartRep GmbH zeigt den Status der Elektronikfertigung auf ihrem Weg zu Digitalisierung und KI.
SmartRep bestätigt mit dem Kundenfeedback 2025 seine hohe fachliche Leistungsfähigkeit. Bild: KI gen
12. Januar 2026
SmartRep bestätigt mit dem Kundenfeedback 2025 seine hohe fachliche Leistungsfähigkeit in Service, Technik und Schulung.
10. Dezember 2025
Die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, die Productronica, war für die SmartRep GmbH erneut ein voller Erfolg. Als Distributor führender Maschinenhersteller präsentierte das Unternehmen in Halle A2 die neuesten Lösungen für moderne Elektronikfertigung – und setzte dabei auf ein Messekonzept, das Technologie und Tradition auf einzigartige Weise verbindet: einen eigenen Biergarten mitten auf der Hightech-Messe. Biergarten als Publikumsmagnet – Innovation trifft Herzlichkeit Warum ein Biergarten auf einer Technologie-Messe? Für SmartRep ist die Antwort klar: Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen. Der Messestand wurde zum lebendigen Treffpunkt für Kund:innen, Partner und Technologiebegeisterte. Zwischen Weißwurst, Brezen und intensiven Fachgesprächen entwickelte sich der Biergarten zu einem der meistbesuchten Networking-Orte der Halle A2. „Unser Biergartenkonzept war ein Volltreffer“, zieht SmartRep ein positives Fazit. „Hier wurde nicht nur genetzwerkt – hier entstand echte Verbundenheit. Hightech trifft Herzlichkeit: Dieses Motto wurde gelebt.“ Ein besonderes Highlight sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit: Ein Kunde hatte mit SmartRep-CEO Michael Brianda gewettet, in Tracht zur Messe zu erscheinen – und beide hielten Wort. Ein Bild, das die Verbindung aus Bodenständigkeit, Humor und technologischer Spitzenleistung eindrucksvoll einfing. 
Das SmartRep-Team zu Gast bei Fuji in Kelsterbach
von Dr. Julia Traut 31. Oktober 2025
Mit vereinten Kräften in die Zukunft der Elektronikfertigung: Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH und die SmartRep GmbH starten eine Partnerschaft. Der Hanauer Distributor ergänzt sein Portfolio um den FUJI GPX-CII Schablonendrucker und stärkt damit seine Kompetenz am Linienbeginn der SMT-Fertigung. „Das SmartRep-Team möchte seine Service- und Beratungskompetenz im Bereich des Druckprozesses und der Inspektion ausbauen. Mit dem FUJI GPX-CII Drucker, dem KohYoung SPI und der KPO/Closed Loop-Prozesskontrolle nehmen wir nun den Linienbeginn ganzheitlich in den Blick“, erklärt Michael Brianda, CEO von SmartRep. „Das ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio aus SPI, Reinigungsmedien, Bareboardreinigung und Schablonenreinigungsanlagen. Damit können wir unseren Kunden eine umfassende Prozessberatung bieten.“ FUJI ist weltweit in der Elektronikfertigung für leistungsstarke Bestückungsautomaten sowie innovative, ganzheitliche Linienkonzepte bekannt und verfügt über eine breite Kundenbasis, unter anderem im deutschsprachigen Markt. Durch die neue Kooperation möchten beide Unternehmen nun noch intensiver in das Mid-Range-Segment vordringen – bei EMS-Dienstleistern mit High-Mix-Low-Volume-Produktionsumgebungen. 
15. Oktober 2025
Spannende Fragen und inspirierende Gedanken rund um den SMD-Fertigungsstandort Europa prägten das Q&A für den Escatec-Blog, weshalb wir die Fragen und Antworten hier in der deutschen Übersetzung wiedergeben. Der Originaltext erschien am 2. Oktober 2025 auf dem Escatec-Blog.
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