Automatisierung für alle SMD-Prozessschritte

SmartRep präsentiert neuen Röntgenbauteilzähler Hawkeye2000

SMD-Prozesse digitalisieren und automatisieren – das sind die Trend-Themen, die SmartRep auf der SMTconnect in Halle A4 präsentiert: SMD-Prozessmaschinen von Bestücken bis Nutzentrennen, 3D Inspektionssysteme und Materialflusslösungen, darunter der neue Röntgen-Bauteilzähler Hawkeye2000, werden auf dem Stand von SmartRep ausgestellt.

Produktfoto Frontalansicht Röntgen-Bauteilzähler Hawkeye2000 von Techvalley

Vier Bauteilrollen in unter 10 Sekunden zählen und die Ergebnisse digital erfassen mit dem Hawkeye2000.

Ein absolutes Highlight des neuen Röntgenbauteilzählers Hawkeye2000 ist die automatische Rollendetektion: Barcodes auf Bauteilrollen müssen nicht mehr vorab manuell eingescannt werden. Der Hawkeye2000 erfasst die Barcodes und die Position der Rolle automatisch und ordnet die Zählergebnisse im MES/ERP-System automatisch zu.


Schon das Vorgängermodell, das SmartRep 2020 auf den deutschen Markt gebracht hatte, war ein voller Erfolg: „Das einfache Bedienkonzept und die grandiosen Taktzeiten haben schon beim Hawkeye1000 überzeugt: vier Bauteilrollen in unter 10 Sekunden zählen. Der Nachfolger punktet nun mit der zusätzlichen SmartCamera-Funktion und macht damit den Prozess des Bauteilrollenzählens noch schneller und digitaler“, sagt Andreas Keller, CEO von SmartRep.

Produktfoto: CuttingMaster mit Automatisierungslösung LoadingMaster2000 von LPKF

Facettenreiche Lösungen rund um das Nutzentrennen zeigen SmartRep und LPKF in Halle A4.

Ein weiteres Trendthema ist für SmartRep die Automatisierung beim Nutzentrennen, die zusammen mit LPKF Laser & Electronics in Halle A4 präsentiert wird: „Der Nutzentrennprozess ist in vielen SMD-Fertigungen noch ein manueller Vorgang. Wir setzen hier auf Vereinzelung mit dem Laser und bieten dafür auch Automatisierungslösungen in verschiedenen Stufen an“, sagt Andreas Keller.



Von halbautomatischen Wannenlösungen über Cobot-Systeme mit Testinsel bis zum vollautomatischen Loading Master zeigen SmartRep und LPKF facettenreiche Lösungen rund um das Nutzentrennen. Durch neuste Technologien und den Einsatz leistungsstarker Laserquellen ist der Laser-Nutzentrenner zu einer echten Alternative für das Fräsen von Leiterplatten geworden: In der neuen 3000-Serie von LPKF wird nun auch die patentierte Tensor-Technologie eingesetzt, mit der höchste Schnittgeschwindigkeiten und zu 100% saubere Schnittkanten erreicht werden.

Produktfoto Bestücker iineo+ von Europlacer

Die iineo+ ist die flexibelste Lösung von Europlacer und bestückt neben den gängigen SMD-Komponenten selbst außergewöhnliche Bauteile. 

Im Bereich der Bestückung setzt SmartRep mit dem Hersteller Europlacer auf Flexibilität: Die Allround-Plattform iineo+ bietet eine souveräne Bestückleistung und ist zugleich so flexibel aufgebaut, dass sie in jeder High-mix-low-volume Fertigung eingesetzt werden kann. 10 JEDEC Trays, 264 Feederplätze, elektrischer Tester – all das ist schon in der Standard-Ausführung integriert und wird durch umfassende Zuführlösungen ergänzt. Steigt der Bedarf an Bestückleistung, so kommt die atom-Plattform zum Einsatz.


SmartRep bietet außerdem umfassende Lösungen rund um Lasermarkierung, Wareneingang und intelligente Bauteillagerung, sodass komplette Material Management Konzepte realisiert werden können.



Neben diesen Highlights zeigt SmartRep außerdem umfassende Inspektionslösungen: Ob Lotpaste, Bauteile oder Lötstopplack– mit der Koh Young 3D Mess-Technologie werden an SPI, AOI und Neptune alle Materialien in 3D vermessen. Künstliche Intelligenz unterstützt bei der Programmierung und Auswertung. Tiefer geht nur eine CT-Röntgeninspektion, die SmartReps Partner Techvalley am Nachbarstand in Halle A4 vorführt. 

6. März 2026
InoHD™ wurde entwickelt, um eine der größten Herausforderungen in der Elektronikfertigung zu lösen: Platzmangel. Das System macht herkömmliche Lagergänge überflüssig, indem es servoangetriebene, mobile Regalsysteme mit der intelligenten Sensorik- und Pick-to-Light-Technologie von Inovaxe kombiniert.
LEDtronix beschichtet automatisiert mit Coatingsystem von PVA
5. März 2026
Neben der Technik spielt für LEDtronix auch der Service eine zentrale Rolle. Als deutscher Servicepartner von PVA begleitet SmartRep das Unternehmen bei Wartung, Schulung und Support.
Coating als Schutzbeschichtung
3. März 2026
LEDtronix arbeitet bei der Weiterentwicklung zentraler Fertigungsprozesse eng mit SmartRep zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Inspektions- und Beschichtungsprozesse technologisch sauber aufzusetzen.
9. Februar 2026
In der Elektronikfertigung entscheidet nicht die Fehlerbehebung, sondern die Fehlervermeidung über den Erfolg einer Linie. Die SICK AG hat diesen Grundsatz konsequent umgesetzt – mit SPI- und AOI-Systemen von Koh Young in allen sieben SMD-Linien am Produktionsstandort Reute und der Einführung des Koh Young Process Optimizers (KPO). Die SmartRep GmbH sorgte als Distributor in der D-A-CH-Region für die Implementierung der Inspektionssysteme und das Training der Mitarbeiter. Das Ergebnis: eine nachhaltig optimierte Prozessstabilität und massiv reduzierte Fehlerraten. „Nicht den Fehler jagen, sondern auf die Abweichung reagieren“, beschreibt Holger Groksch, Head of Manufacturing SMT bei der SICK AG, das zentrale Leitprinzip. Die Produktionsanforderungen bei der SICK AG verdeutlichen, wie wichtig ein hoher Automatisierungsgrad ist: über 1.500 doppelseitige Leiterplattenvarianten, Losgrößen zwischen 10 und 24.000 Stück, 55 Produktionsaufträge täglich und durchschnittlich 3,5 Linienumrüstungen pro Tag. Durch die vollständige Integration der 3D-SPI-Systeme in alle Linien wurde die reale Fehlerrate auf Leiterplattenebene um rund 60 % gesenkt. Die Systeme liefern dabei nicht nur Messwerte, sondern verwertbare Prozessdaten, die direkt in den Fertigungsregelkreis zurückfließen. Der nächste Optimierungsschritt erfolgte mit der Implementierung von KPO, dem Koh Young Process Optimizer – einem System, das den klassischen Closed Loop deutlich erweitert. „KPO geht über Closed Loop hinaus“, so Holger Groksch. Während Closed Loop lediglich Schablonenposition und Reinigungszyklen optimiert, analysiert KPO den gesamten Druckprozess in Echtzeit und justiert automatisch nach. So werden Schwankungen durch Umweltfaktoren, wie z.B die Änderung der Lotpastenkonsistenz durch Luftkontakt, kompensiert, bevor sie überhaupt zu Defekten führen. Die Einführung von KPO brachte eine zusätzliche Fehlerratenreduktion und senkte die Not-OK-Rate am Post Reflow AOI auf unter 0,5 %. Damit war der geplante ROI von zwölf Monaten bereits nach sieben Monaten erreicht. Ein weiterer Meilenstein war die Zentralisierung der Qualitätsverifikation: Dank einer Pseudofehlerrate unter 7 % kann heute ein Operator die Bedienung einer zentralen Verifizierstation für alle sieben Linien übernehmen und hat noch Ressourcen frei. Über den Post-Reflow-Leitstand werden die AOI-Ergebnisse inline verifiziert, wodurch Abweichungen sofort erkannt und korrigiert werden können. Die Effekte sprechen für sich: < 0,5 % Not-OK-Rate am Post Reflow AOI Deutlich reduzierter Bedieneraufwand Schnellere Durchlaufzeiten durch Wegfall von Nacharbeit Holger Groksch fasst zusammen: „Wenn Lieferant und Kunde gemeinsam Maschinen, Prozesse und Datenstrukturen analysieren und zusammen optimieren und verbessern, entsteht eine echte Win-win-Situation – für Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.“ Über SICK AG: Die SICK AG mit Hauptsitz in Waldkirch, Deutschland, gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Sensoren, Systemen und Lösungen für die industrielle Automatisierung. Seit ihrer Gründung 1946 steht das Unternehmen für Innovation, Präzision und Qualität und unterstützt Kunden in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation dabei, Prozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Mit über 12.000 Mitarbeitenden weltweit und einem starken internationalen Vertriebsnetz erwirtschaftete SICK 2024 einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro.
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28. Januar 2026
Mit ePM AI bringt Koh Young eine neue Softwaregeneration auf den Markt, die bewährte Workflows mit KI-gestützten Automatismen kombiniert.
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Eine qualitative Umfrage des KI-Spezialisten Xplain Data und der SmartRep GmbH zeigt den Status der Elektronikfertigung auf ihrem Weg zu Digitalisierung und KI.
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12. Januar 2026
SmartRep bestätigt mit dem Kundenfeedback 2025 seine hohe fachliche Leistungsfähigkeit in Service, Technik und Schulung.
10. Dezember 2025
Die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, die Productronica, war für die SmartRep GmbH erneut ein voller Erfolg. Als Distributor führender Maschinenhersteller präsentierte das Unternehmen in Halle A2 die neuesten Lösungen für moderne Elektronikfertigung – und setzte dabei auf ein Messekonzept, das Technologie und Tradition auf einzigartige Weise verbindet: einen eigenen Biergarten mitten auf der Hightech-Messe. Biergarten als Publikumsmagnet – Innovation trifft Herzlichkeit Warum ein Biergarten auf einer Technologie-Messe? Für SmartRep ist die Antwort klar: Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen. Der Messestand wurde zum lebendigen Treffpunkt für Kund:innen, Partner und Technologiebegeisterte. Zwischen Weißwurst, Brezen und intensiven Fachgesprächen entwickelte sich der Biergarten zu einem der meistbesuchten Networking-Orte der Halle A2. „Unser Biergartenkonzept war ein Volltreffer“, zieht SmartRep ein positives Fazit. „Hier wurde nicht nur genetzwerkt – hier entstand echte Verbundenheit. Hightech trifft Herzlichkeit: Dieses Motto wurde gelebt.“ Ein besonderes Highlight sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit: Ein Kunde hatte mit SmartRep-CEO Michael Brianda gewettet, in Tracht zur Messe zu erscheinen – und beide hielten Wort. Ein Bild, das die Verbindung aus Bodenständigkeit, Humor und technologischer Spitzenleistung eindrucksvoll einfing. 
Das SmartRep-Team zu Gast bei Fuji in Kelsterbach
von Dr. Julia Traut 31. Oktober 2025
Mit vereinten Kräften in die Zukunft der Elektronikfertigung: Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH und die SmartRep GmbH starten eine Partnerschaft. Der Hanauer Distributor ergänzt sein Portfolio um den FUJI GPX-CII Schablonendrucker und stärkt damit seine Kompetenz am Linienbeginn der SMT-Fertigung. „Das SmartRep-Team möchte seine Service- und Beratungskompetenz im Bereich des Druckprozesses und der Inspektion ausbauen. Mit dem FUJI GPX-CII Drucker, dem KohYoung SPI und der KPO/Closed Loop-Prozesskontrolle nehmen wir nun den Linienbeginn ganzheitlich in den Blick“, erklärt Michael Brianda, CEO von SmartRep. „Das ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio aus SPI, Reinigungsmedien, Bareboardreinigung und Schablonenreinigungsanlagen. Damit können wir unseren Kunden eine umfassende Prozessberatung bieten.“ FUJI ist weltweit in der Elektronikfertigung für leistungsstarke Bestückungsautomaten sowie innovative, ganzheitliche Linienkonzepte bekannt und verfügt über eine breite Kundenbasis, unter anderem im deutschsprachigen Markt. Durch die neue Kooperation möchten beide Unternehmen nun noch intensiver in das Mid-Range-Segment vordringen – bei EMS-Dienstleistern mit High-Mix-Low-Volume-Produktionsumgebungen. 
15. Oktober 2025
Spannende Fragen und inspirierende Gedanken rund um den SMD-Fertigungsstandort Europa prägten das Q&A für den Escatec-Blog, weshalb wir die Fragen und Antworten hier in der deutschen Übersetzung wiedergeben. Der Originaltext erschien am 2. Oktober 2025 auf dem Escatec-Blog.
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