DELTEC Automotive optimiert mit INOVAXE seinen Produktionsprozess

Extrem schneller Materialzugriff durch intelligentes Lager

Keine Suchzeiten für Bauteilrollen, geringer Platzaufwand, einfache Bedienung – so lassen sich die Vorteile kurz zusammenfassen, die DELTEC Automotive durch die Umstellung des Lagers für Highrunner-Produkte auf die smarten Regale von INOVAXE erreichte.

Foto: Die DELTEC Automotive GmbH & Co. KG setzt Lagerkonzept mit intelligenten Regalen von INOVAXE um

Foto: Die DELTEC Automotive GmbH & Co. KG setzt Lagerkonzept mit intelligenten Regalen von INOVAXE um


Kommt es an der SMD-Linie zum Produktionsstopp, kostet das Geld. In jeder Sekunde. Besonders wenn man, wie die Firma DELTEC, mit 7 SMD-Linien im Dreischichtbetrieb produziert und einen großen Mix mit verschiedensten Losgrößen an Produkten bewältigen muss. Hier kommt es auf Durchsatz an. Einer der häufigsten Gründe für Linienstillstand ist fehlendes Material. Deshalb nahm DELTEC Automotive seinen Materialfluss in den Blick und analysierte mit den Lagerexperten von INOVAXE, wie durch intelligente Bauteilrollenlager und mobile Einheiten, die zwischen „Supermarkt“ und Linie eingesetzt werden können, das Material Management optimiert werden kann. DELTEC Automotive investierte in eine größere zweistellige Anzahl an intelligenten INOVAXE Systemen. Mehrere feste Einheiten wurden mit flexiblen mobilen Einheiten kombiniert. Dabei dienen die festen Einheiten als zentrales Lager und die mobilen Einheiten für den prozesssicheren Transport des Materials zwischen „Supermarkt“ und entsprechender Fertigungslinie.


Einfache Bedienung durch Pick-by-Light

„Flexibilität und Schnelligkeit der INOVAXE-Regale haben uns überzeugt“, sagt Thomas Fischer, Head of Technology & Maintenance bei DELTEC Automotive. Die Gründe für die Investition in ein INOVAXE System sind einfach erklärt: Durch ein skalierbares Lagerkonzept, das verschiedene variable Einheiten und eine „chaotische“ platzsparende Lagerung kombiniert, bringt INOAVXE unvergleichbare Flexibilität. Hinzu kommt das bedienerfreundliche „Pick-by-Light“ System, mit dem eine einzigartige Schnelligkeit beim Ein-/Auslagerungsprozesses erzielt wird.


Der Lagerprozess bei DELTEC ist schnell erklärt: Über zwei Softwareterminals kann ein Rüstjob aufgerufen werden. Daraufhin zeigen die Signalleuchten an den Regalen, in welcher Lagerreihe sich die gesuchten Bauteilrollen befinden. In dem jeweiligen Regal blinkt zudem die genaue Position der Rolle, bis sie entnommen wird. Greift der Bediener daneben, ertönt ein Warnsignal und die Position wird rot beleuchtet. Das System bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Auslagerungsreihenfolge nach dem FIFO-Prinzip, nach der jeweiligen Rüstreihenfolge oder einer spezifischen Definition festzulegen.


„Durch diese Pick-by-Light-Anleitung sind die Mitarbeiter viel schneller als bei Pater-Noster-Systemen oder einem klassischen Regallager mit festen Plätzen“, erklärt Fischer. Denn auch bei der Einlagerung von Rollen wird viel Zeit gespart: Über eine Unique-ID kann jede Rolle zweifelsfrei identifiziert werden. Der Bediener scannt daher nur den Barcode und steckt die Rolle dann an einer beliebigen freien Position in das intelligente Regal – die INOVAXE Software speichert automatisch die Position im übergeordneten System, ohne dass ein weiterer Scan nötig wäre.


Anbindung an PanaCIM-Software

Offene Schnittstellen machen die Einbindung der INOVAXE Regale an bestehende MES-Systeme einfach. So wurden bei DELTEC Automotive die Einheiten in die bestehende PanaCIM-Software integriert. Damit sind Produktion und Lager unmittelbar verbunden, und Rüstaufträge können einfach abgerufen werden – für DELTEC ist das flexible und modulare Regalsystem damit eine optimale Ergänzung zum bestehenden Maschinenpark.


Große Kapazität auf kleiner Stellfläche

Überzeugt hat bei DELTEC auch die große Kapazität der Regale: Auf gerade einmal 12 Quadratmetern (inklusive Gängen) lagern über 16.000 Bauteilrollen. „Auf einer sehr kleinen Stellfläche bringen wir damit mehr Bauteilrollen unter, als mit allen anderen Systemen, die wir im Markt verglichen haben“, sagt Fischer. Neben den INOVAXE Regalen sind bei DELTEC Automotive auch Pater-Noster-Systeme und herkömmliche Hochregale mit festen Lagerplätzen im Einsatz. Die Neuinvestition punktet gegenüber dem Bestandslager durch die geringe Stellfläche und die Zeit, die bei Ein- und Auslagerung gespart wird, weil die Mitarbeiter durch die Software prozess- und qualitätssicher angeleitet werden. Das Lagerprinzip ohne feste Plätze ermöglicht eine volle Auslastung aller Stellplätze, denn Gebinde mit gleichen Bauteilen müssen nicht nebeneinander gelagert werden. Damit bringt INOVAXE aber nicht nur Effizienz in den Lagerprozess, sondern sorgt auch für eine größere Prozesssicherheit und Transparenz in der Materialverfügbarkeit.



DELTEC nutzt das modulare INOVAXE System derzeit nur zur Rollenlagerung. Aber auch für Stangenware, Schablonen, Leiterplatten, Lotpasten, MSD-Bauteile und Freifächer bietet INOVAXE smarte Lagerlösungen. Diese können als Komplettlagerlösung, feste oder mobile Einzelmodule oder als Zwischenlager an der SMD-Linie eingesetzt werden. Das System ist jederzeit modular erweiterbar: Auch DELTEC investierte zunächst in ein paar Testmodule und rüstete dann nach erfolgreichem Praxistest nach. In der D-A-CH-Region ist die Firma SmartRep für Installation, Vertrieb und Service der Systeme zuständig.


Über DELTEC

Als führender Elektronikdienstleister – DELTEC gehört zu den Größten 4 Prozent in der deutschen EMS-Dienstleisterbranche – garantiert das Unternehmen modernste Technologie und Kundenservice bei der Bestückung, Montage und Prüfung von Leiterplatten und Modulen.

Mit seiner umfangreichen Beratungskompetenz (Technologie, Einkauf und Logistik) können viele namenhafte Kunden aus den Branchen Automotive, Consumer, Industrie, Medizin und erneuerbare Energien ihre Wirtschaftlichkeit steigern.

DELTEC unterstützt seine Kunden in allen Bereichen des Produktlebenszyklus: von der Entwicklung über Produkteinführung, Bestückung, Montage und Logistik bis hin zum After Sales Service.

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