Hochgeschwindigkeitskamera macht Koh Youngs Streifengitterprojektion sichtbar

Iftest aus Wettingen in der Schweiz, filmt Koh Youngs Highspeed 3D Inspektion

Wie funktioniert die berühmte, patentierte Moiré-Streifengitterprojektion? Sie ist das Herzstück der Koh Young 3D SPI und 3D AOI Technologie und auf den ersten Blick nicht ganz leicht zu verstehen. Unser Schweizer Kunde Iftest aber wollte wissen, was genau im Inneren eines Koh Young Systems passiert und hat deshalb die Kopf-Fahrwege seines 3D AOI-Systems Zenith mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgezeichnet. Das Resultat: die Streifengitterprojektionstechnologie wird so für das menschliche Auge sichtbar.



Dieses 0,6 Sekunden Video zeigt den normalen Inspektionsvorgang. In rasanter Geschwindigkeit erfasst der Inspektionskopf Bauteile und Lötstellen auf einer bestückten Leiterplatte. 

Nun hat die Firma Iftest das Video in Slow Motion konvertiert: Bei 10-facher Verlangsamung wird sichtbar, dass Streifen auf die Leiterplatte projiziert werden. 

Erst allerdings bei 50-facher Verlangsamung des Videos ist klar zu erkennen, dass die Streifen aus verschiedenen Richtungen auf die Bauteile und Lötstellen projiziert werden. 

Erst bei 100-facher Slow Motion kann das menschliche Auge erkennen, dass die Gitter in ihrer Phase verschoben auf den Bauteilen erscheinen – und das in jeder Richtung.

Diese Phasenverschiebungen bilden den Kern der Koh Young Technologie: Durch Musterüberlagerung ergeben sich Interferenzen, die ausgewertet werden können. Daraus errechnet Koh Young mit komplexen Algorithmen seine 3D Messdaten. Pro Beleuchtung werden vier Messbildsätze aufgenommen. Durch 8 Projektoren wird die Leiterplatte beleuchtet, so können auch Schatten und Spiegelungen eliminiert werden. Die RGB-Beleuchtung (am Anfang des Videos deutlich sichtbar) sorgt für die Echtfarbdarstellung der Leiterplattenaufnahmen.


Lichtprojektion:

Schemabild Schatteneliminierung bei Koh Young Inspektionssystemen

Möchten Sie mehr über die Koh Young Technologie erfahren? Dann fragen Sie gerne bei uns weitere Informationen an!

23. Oktober 2026
So gelingt selektives Conformal Coating
Coating für verschiedene Baugruppen
21. Oktober 2026
Mit steigenden Anforderungen an Qualität, Reproduzierbarkeit und Effizienz entschied sich AXXERON HESCH, den Beschichtungsprozess auf eine automatisierte Lösung umzustellen. Die Wahl fiel auf die PVA Delta 8, geliefert und betreut durch SmartRep.
16. Oktober 2026
Weniger Programmieraufwand, weniger Pseudofehler, mehr Prozesssicherheit – was kann KI in der Elektronikfertigung heute schon leisten? Antworten darauf gab es bei der jährlichen Koh Young Anwendertagung bei SmartRep in Hanau. Knapp 50 Anwender informierten sich über aktuelle KI-Funktionen für die Inspektionstechnik un
Messestand EFX Expo in Stuttgart
16. Oktober 2026
Mit seinem Auftritt auf der EFX unterstreicht SmartRep den Anspruch, Kunden und Partner nicht nur mit Technologien und Lösungen zu unterstützen, sondern als Ansprechpartner für die ganzheitliche Weiterentwicklung ihrer Fertigungsprozesse zu begleiten.
22. September 2026
Unser Kunde Limtronik setzt auf Koh Young Systeme für die SmartFactory
7. August 2026
Die Potenziale moderner Elektronikfertigung liegen im Zusammenspiel der einzelnen Prozessschritte: Technische Sauberkeit beeinflusst die Prozessqualität, Materialmanagement die Versorgungssicherheit, stabile Beschichtungsprozesse die Zuverlässigkeit der Baugruppen und intelligente Prozessdaten schaffen die
Schablonenreinigung mit MBtech Cleaning Systems
Schablonendruck mit dem FUJI GPX CII
Lotpasteninspek
7. August 2026
Erleben Sie den kompletten SMD-Linienbeginn live und erfahren Sie, wie Schablonendruck, SPI, Closed Loop, KPO, Reinigung und Handling zu einem durchgängigen und stabilen Prozess zusammenspielen.
16. Juli 2026
Mit einer Laserleistung von 90 Watt erzielt der CuttingMaster 3290 mehr als die doppelte Durchsatzleistung herkömmlicher Laser-Depaneling-Systeme.
20. April 2026
Das EPP Innovationsforum 2026 in Böblingen stand ganz im Zeichen zukunftsweisender Prozesse in der Elektronikfertigung – und Smartrep war mittendrin. Gemeinsam mit seinen Technologiepartnern unterstützte das Unternehmen die Präsentation innovativer Lösungen vor Ort und nutzte die Plattform für intensiven fachlichen Austausch. Im Fokus der Veranstaltung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Produktion. Themen, die entscheidend dazu beitragen, Qualität, Effizienz und Transparenz in der Elektronikfertigung nachhaltig zu steigern. Die Innovationskraft kam in diesem Jahr direkt von den Partnerunternehmen Koh Young, KIC, LPKF, Zestron, Techvalley und XplainData, die ihre neuesten Lösungen präsentierten. Smartrep begleitete sie dabei aktiv vor Ort, unterstützte Gespräche mit Kunden und Interessenten und brachte seine umfassende Beratungsexpertise ein. So wurde deutlich, wie intelligent vernetzte Systeme und automatisierte Prozesse schon heute die Fertigung von morgen gestalten. 
23. März 2026
Mit einer umfangreichen Webkonferenz zum Thema Conformal Coating hat die SmartRep GmbH ihre Rolle als Vordenker und Prozesspartner in der Elektronikfertigung eindrucksvoll unterstrichen. Im Zentrum der Veranstaltung stand nicht die einzelne Technologie, sondern ein klares Leitbild: Erfolgreiches Coating entsteht nur durch das Zusammenspiel von Material, Prozess, Automatisierung und Qualitätssicherung – und durch echte Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die über zweistündige Webkonferenz brachte Experten aus Materialentwicklung, Applikation, Inspektion und Reinigung zusammen. Damit wurde bewusst ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der in der Branche häufig noch fehlt: weg von isolierten Einzellösungen, hin zu einem durchgängigen Prozessverständnis. Ein zentrales Learning der Veranstaltung: Coating ist kein „Plug-and-Play“-Thema. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe Systementscheidung, bei der zahlreiche Faktoren ineinandergreifen – von der Materialauswahl über die Applikation bis hin zur Vorbehandlung und Inspektion. „Es gibt nicht das eine universelle Coating. Der Erfolg hängt immer vom Zusammenspiel aller Prozessschritte ab“, wurde im Rahmen der Konferenz deutlich. Diese Perspektive zieht sich durch alle Inhalte der Veranstaltung: Materialeigenschaften beeinflussen maßgeblich die Prozessstabilität Applikationstechnologien bestimmen Qualität und Reproduzierbarkeit Reinigung und Oberflächenvorbereitung sind entscheidend für Haftung und Langzeitzuverlässigkeit Inspektion schafft Transparenz und Prozesskontrolle
Weitere Beiträge