Investition in nachhaltige Qualitäts- und Prozessverbesserungen

Die Synetronics Bestückungs AG investiert in 3D AOI von Koh Young

Die Synetronics Bestückungs AG, ein EMSler aus dem schweizerischen Mümliswil, setzt mit ihrer Investition in das 3D AOI „Zenith Alpha HS+“ von Koh Young auf modernste Messtechnologie zur Fehlererkennung bei bestückten Leiterplatten und legt so den Grundstein für nachhaltige Qualitäts- und Prozessverbesserungen.

Das 3D AOI Zenith Alpha HS+ bei der Synetronics Bestückungs AG (c) Synetronics

Das 3D AOI Zenith Alpha HS+ bei der Synetronics Bestückungs AG (c) Synetronics

Von der Entwicklung über die Prototypen-Erstellung, die SMD- bzw. THT-Serienfertigung bis hin zur Montage der fertigen Baugruppe bietet die Synetronics Bestückungs AG ihren Kunden einen „alles aus einer Hand“-Service, der für einen hohen Standard in Sachen Produktqualität steht. Nun kehrt das nach EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen der manuellen Sichtkontrolle den Rücken zu und investiert mit dem 3D AOI „Zenith Alpha HS+“ in Datentransparenz, Rückverfolgbarkeit und eine vollständige Prüfabdeckung: Das System vermisst Bauteile und Lotanflusswinkel mit der von Koh Young patentierten Piezo-Technologie, die sich den Phasen-Shift beim Moiré-Effekt zunutze macht, exakt in 3D. Herausforderungen wie Bauteilabschattungen und Leiterplattenverwölbungen haben dabei keinen Einfluss auf das Messergebnis. „Das messtechnische Prinzip der Anlage und die daraus resultierende Mess- und Wiederholgenauigkeit sind absolut überzeugend,“ begründet Tobias Schwöble, Produktionsleiter Elektronikfertigung bei Synetronics, die Entscheidung für das System.


Seine Prozessentscheidungen stützt der EMSler, der in kleinen bis mittelgroßen Serien unter anderem für Kunden aus der Medizintechnik und dem Apparatebau fertigt, nun auf absolute, reproduzierbare Messergebnisse: Über die KSMART-Tools, einer Sammlung webbasierter Analyse-Tools, können sämtliche Aufträge eingesehen und aufgetretene Fehler bis auf Board und Bauteil hin nachvollzogen werden. Ansichten wie die Top 5 der häufigsten Fehler lassen Rückschlüsse auf Schwachstellen im Prozess zu und ermöglichen so ein gezieltes Eingreifen. „Das Datenmanagement des AOI birgt für uns viele Vorteile,“ bekräftigt Schwöble, „die Messergebnisse sind komplett rückverfolgbar und unsere Prozesse werden transparent.“


Mit der Investition realisiert Synetronics nicht nur Qualitäts- und Prozessverbesserungen, sondern sichert sich auch langfristige Wettbewerbsvorteile: Durch die gründliche Datenerfassung des Systems kann Synetronics seinen Kunden die Inspektions- und Qualitätsdaten künftig noch transparenter darlegen und so das Vertrauen in die Produkte weiter stärken. Für die nahe Zukunft ist eine Integration der Maschine in die Linie geplant, von der man sich bei Synetronics positive Effekte auf die Schnelligkeit und die Rentabilität der Bestückung in der Schweiz erhofft.


Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für das Inspektionssystem war laut Schwöble neben einer hohen Prüf-Abdeckung, schneller Programmierung und einem durchdachten Datenmanagement ein zuverlässiger Support. „Mit der Alpha HS+ sehen wir unsere Anforderungen in allen Punkten erfüllt,“ freut sich Tobias Schwöble. Technisch betreut wird die Anlage durch die SmartRep GmbH, die mit dem größten Koh Young Applikationsteam Europas für Service und Vertrieb von Koh Young Anlagen in der gesamten D-A-CH Region verantwortlich ist.


Über Synetronics
In die Produkte und Lösungen der Synetronics Bestückungs AG, ein EMSler mit Sitz in Mümliswil, Schweiz, fließen über 40 Jahre Erfahrung und Know-How ein. Der Hersteller von anspruchsvollen elektronischen Baugruppen und Geräten fertigt unter anderem für Kunden aus der Medizintechnik, der Avionik und dem Apparatebau in kleinen bis mittelgroßen Serien und verantwortet den gesamten Produktlebenszyklus von der Prototypenentwicklung bis hin zur Testung der fertigen Baugruppe.

6. März 2026
InoHD™ wurde entwickelt, um eine der größten Herausforderungen in der Elektronikfertigung zu lösen: Platzmangel. Das System macht herkömmliche Lagergänge überflüssig, indem es servoangetriebene, mobile Regalsysteme mit der intelligenten Sensorik- und Pick-to-Light-Technologie von Inovaxe kombiniert.
LEDtronix beschichtet automatisiert mit Coatingsystem von PVA
5. März 2026
Neben der Technik spielt für LEDtronix auch der Service eine zentrale Rolle. Als deutscher Servicepartner von PVA begleitet SmartRep das Unternehmen bei Wartung, Schulung und Support.
Coating als Schutzbeschichtung
3. März 2026
LEDtronix arbeitet bei der Weiterentwicklung zentraler Fertigungsprozesse eng mit SmartRep zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Inspektions- und Beschichtungsprozesse technologisch sauber aufzusetzen.
9. Februar 2026
In der Elektronikfertigung entscheidet nicht die Fehlerbehebung, sondern die Fehlervermeidung über den Erfolg einer Linie. Die SICK AG hat diesen Grundsatz konsequent umgesetzt – mit SPI- und AOI-Systemen von Koh Young in allen sieben SMD-Linien am Produktionsstandort Reute und der Einführung des Koh Young Process Optimizers (KPO). Die SmartRep GmbH sorgte als Distributor in der D-A-CH-Region für die Implementierung der Inspektionssysteme und das Training der Mitarbeiter. Das Ergebnis: eine nachhaltig optimierte Prozessstabilität und massiv reduzierte Fehlerraten. „Nicht den Fehler jagen, sondern auf die Abweichung reagieren“, beschreibt Holger Groksch, Head of Manufacturing SMT bei der SICK AG, das zentrale Leitprinzip. Die Produktionsanforderungen bei der SICK AG verdeutlichen, wie wichtig ein hoher Automatisierungsgrad ist: über 1.500 doppelseitige Leiterplattenvarianten, Losgrößen zwischen 10 und 24.000 Stück, 55 Produktionsaufträge täglich und durchschnittlich 3,5 Linienumrüstungen pro Tag. Durch die vollständige Integration der 3D-SPI-Systeme in alle Linien wurde die reale Fehlerrate auf Leiterplattenebene um rund 60 % gesenkt. Die Systeme liefern dabei nicht nur Messwerte, sondern verwertbare Prozessdaten, die direkt in den Fertigungsregelkreis zurückfließen. Der nächste Optimierungsschritt erfolgte mit der Implementierung von KPO, dem Koh Young Process Optimizer – einem System, das den klassischen Closed Loop deutlich erweitert. „KPO geht über Closed Loop hinaus“, so Holger Groksch. Während Closed Loop lediglich Schablonenposition und Reinigungszyklen optimiert, analysiert KPO den gesamten Druckprozess in Echtzeit und justiert automatisch nach. So werden Schwankungen durch Umweltfaktoren, wie z.B die Änderung der Lotpastenkonsistenz durch Luftkontakt, kompensiert, bevor sie überhaupt zu Defekten führen. Die Einführung von KPO brachte eine zusätzliche Fehlerratenreduktion und senkte die Not-OK-Rate am Post Reflow AOI auf unter 0,5 %. Damit war der geplante ROI von zwölf Monaten bereits nach sieben Monaten erreicht. Ein weiterer Meilenstein war die Zentralisierung der Qualitätsverifikation: Dank einer Pseudofehlerrate unter 7 % kann heute ein Operator die Bedienung einer zentralen Verifizierstation für alle sieben Linien übernehmen und hat noch Ressourcen frei. Über den Post-Reflow-Leitstand werden die AOI-Ergebnisse inline verifiziert, wodurch Abweichungen sofort erkannt und korrigiert werden können. Die Effekte sprechen für sich: < 0,5 % Not-OK-Rate am Post Reflow AOI Deutlich reduzierter Bedieneraufwand Schnellere Durchlaufzeiten durch Wegfall von Nacharbeit Holger Groksch fasst zusammen: „Wenn Lieferant und Kunde gemeinsam Maschinen, Prozesse und Datenstrukturen analysieren und zusammen optimieren und verbessern, entsteht eine echte Win-win-Situation – für Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.“ Über SICK AG: Die SICK AG mit Hauptsitz in Waldkirch, Deutschland, gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Sensoren, Systemen und Lösungen für die industrielle Automatisierung. Seit ihrer Gründung 1946 steht das Unternehmen für Innovation, Präzision und Qualität und unterstützt Kunden in der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation dabei, Prozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Mit über 12.000 Mitarbeitenden weltweit und einem starken internationalen Vertriebsnetz erwirtschaftete SICK 2024 einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro.
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12. Januar 2026
SmartRep bestätigt mit dem Kundenfeedback 2025 seine hohe fachliche Leistungsfähigkeit in Service, Technik und Schulung.
10. Dezember 2025
Die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, die Productronica, war für die SmartRep GmbH erneut ein voller Erfolg. Als Distributor führender Maschinenhersteller präsentierte das Unternehmen in Halle A2 die neuesten Lösungen für moderne Elektronikfertigung – und setzte dabei auf ein Messekonzept, das Technologie und Tradition auf einzigartige Weise verbindet: einen eigenen Biergarten mitten auf der Hightech-Messe. Biergarten als Publikumsmagnet – Innovation trifft Herzlichkeit Warum ein Biergarten auf einer Technologie-Messe? Für SmartRep ist die Antwort klar: Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen. Der Messestand wurde zum lebendigen Treffpunkt für Kund:innen, Partner und Technologiebegeisterte. Zwischen Weißwurst, Brezen und intensiven Fachgesprächen entwickelte sich der Biergarten zu einem der meistbesuchten Networking-Orte der Halle A2. „Unser Biergartenkonzept war ein Volltreffer“, zieht SmartRep ein positives Fazit. „Hier wurde nicht nur genetzwerkt – hier entstand echte Verbundenheit. Hightech trifft Herzlichkeit: Dieses Motto wurde gelebt.“ Ein besonderes Highlight sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit: Ein Kunde hatte mit SmartRep-CEO Michael Brianda gewettet, in Tracht zur Messe zu erscheinen – und beide hielten Wort. Ein Bild, das die Verbindung aus Bodenständigkeit, Humor und technologischer Spitzenleistung eindrucksvoll einfing. 
Das SmartRep-Team zu Gast bei Fuji in Kelsterbach
von Dr. Julia Traut 31. Oktober 2025
Mit vereinten Kräften in die Zukunft der Elektronikfertigung: Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH und die SmartRep GmbH starten eine Partnerschaft. Der Hanauer Distributor ergänzt sein Portfolio um den FUJI GPX-CII Schablonendrucker und stärkt damit seine Kompetenz am Linienbeginn der SMT-Fertigung. „Das SmartRep-Team möchte seine Service- und Beratungskompetenz im Bereich des Druckprozesses und der Inspektion ausbauen. Mit dem FUJI GPX-CII Drucker, dem KohYoung SPI und der KPO/Closed Loop-Prozesskontrolle nehmen wir nun den Linienbeginn ganzheitlich in den Blick“, erklärt Michael Brianda, CEO von SmartRep. „Das ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio aus SPI, Reinigungsmedien, Bareboardreinigung und Schablonenreinigungsanlagen. Damit können wir unseren Kunden eine umfassende Prozessberatung bieten.“ FUJI ist weltweit in der Elektronikfertigung für leistungsstarke Bestückungsautomaten sowie innovative, ganzheitliche Linienkonzepte bekannt und verfügt über eine breite Kundenbasis, unter anderem im deutschsprachigen Markt. Durch die neue Kooperation möchten beide Unternehmen nun noch intensiver in das Mid-Range-Segment vordringen – bei EMS-Dienstleistern mit High-Mix-Low-Volume-Produktionsumgebungen. 
15. Oktober 2025
Spannende Fragen und inspirierende Gedanken rund um den SMD-Fertigungsstandort Europa prägten das Q&A für den Escatec-Blog, weshalb wir die Fragen und Antworten hier in der deutschen Übersetzung wiedergeben. Der Originaltext erschien am 2. Oktober 2025 auf dem Escatec-Blog.
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